Badminton
Badminton Gruppe des TV Eisenbach „ Federbolzer“!
Badminton ist ein Sport für alle, die Lust haben sich zu bewegen. Er kann bis
ins hohe Alter ausgeübt werden.
Zielgruppe sind alle ab 18 Jahren, für die Badminton mehr ist als Federball im
Garten.
Trainingsablauf:
Wie es sich gehört, wird ein straff organisiertes Training durchgezogen:
- Aufwärmen (15 min.)
- Konditionstraining (15 min.)
- Schlagtraining (90 min.)
- Spielen (25 min.)
- Cool down (5 min.)
Alles Quatsch !! Wir Spielen um Spaß zu haben!
| Zielgruppe |
alle ab 18 J. |
| Trainingszeiten |
Dienstags von 20.00 – 22.00 Uhr |
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Donnerstags von 18.00 – 20.00 Uhr |
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Ansprechpartner |
Frank Pinkel |
Aktuelles:
Nach langer Vorbereitung und vielen Trainingsstunden hat der TV Eisenbach eine
Mannschaft beim Badminton Hobbycup angemeldet.
Die ersten sieben Spiele konnten allesamt gewonnen werden. Hierbei half den
Spielern auch die Erfahrung, die in den letzten Jahren auf verschiedenen
Turnieren
gesammelt werden konnte. Bei diversen Turnieren konnten die Vertreter des TV
Eisenbach ihr Können unter Beweis stellen.
Dabei wurden viele gute Platzierungen erreicht, darunter auch einige 1.Plätze.
Gründung der Badmintonabteilung des
Turnvereines Eisenbach
Es war 1995, als Inge und Gerd Simon in Abstimmung mit dem TV Eisenbach den
Entschluss fassten, eine konstituierende Sitzung für eine Badmintonabteilung
einzuberufen. Prompt fanden sich eine Reihe von Interessenten, so dass einer
vereinseigenen Badmintonabteilung nichts mehr im Wege stand. Niemand konnte
damals ahnen, welche positive Entwicklung dieser neue Zweig des Tumvereines
nehmen würde.
Aus der anfänglich kleinen Truppe sind mittlerweile über 30 Spieler geworden,
die den Badminton-Sport für sich entdeckt haben. Egal ob Anfänger, ehemalige
»Profis«, Hobby-Könner und die, die es einmal werden wollen- sie alle sind mit
Engagement und Freude bei der Sache.
Bemerkenswert sind insbesondere die sportlichen Erfolge, die seither erzielt
werden konnten. So wurden bei zahlreichen regionalen Freizeitturnieren
regelmäßig hervorragende -teilweise sogar 1. Plätze- erreicht. Bei den letzten
Kreismeisterschaften konnte in mehreren Disziplinen der Kreismeistertitel nach
Eisenbach geholt werden.
Darüber hinaus finden jedes Jahr die internen Badminton-Vereinsmeisterschaften
statt. Abgerundet werden die sportlichen Aktivitäten durch regelmäßige
Freundschaftsspiele mit befreundeten Badmintonabteilungen und -vereinen.
Doch beschränkt sich die positive Entwicklung nicht alleine auf die sportlichen
Erfolge.
Gemeinsame Grillfeiern, Wandertage sowie Ausflüge sind nur einige Beispiele
einer intakten Geselligkeit und Zusammengehörigkeit. Um dies durch ein
einheitliches Outfit auch nach außen hin zu zeigen, wurden mittlerweile diverse
T-Shirts angeschafft, für die sich teilweise sogar ein Sponsor fand. Seit Jahren
stellt die Badmintontruppe beim Bürger-Fußball und -Volleyballturnier, beim
Bürgerschießen u.a. unter Beweis, dass sie nicht nur das Spiel mit dem Federball
beherrscht. Die Prämisse bei solchen Veranstaltungen wie auch beim Badminton-
bleibt jedoch die Freude am Sport und vor allem die Geselligkeit.
Geschichte zur Entstehung von Badminton
Bereits lange vor der Entstehung des Namens ""Badminton"" gab es
Rückschlagspiele, die dem heutigen Federball ähnelten. In Indien gefundene
Höhlenzeichnungen belegen, dass dort bereits vor 2000 Jahren mit abgeflachten
Hölzern kleine, mit Hühnerfedern gespickte Holzbälle geschlagen wurden. Auch bei
den Inkas und den Azteken waren Rückschlagspiele mit gefiederten Bällen bekannt.
In Europa zur Zeit des Barock entwickelte sich ein unter dem Namen "Battledore
and Shuttlecock" oder ""Jeu de Volant"" bekanntes Federballspiel zu einer der
beliebtesten Freizeitbeschäftigungen des höfischen Adels. Ziel bei dieser
Variante des Federballspiels war es, dass zwei Spieler sich mit einfachen
Schlägern einen Federball so oft wie möglich zuspielen, ohne dass dieser den
Boden berührt. Ein urkundlich erwähnter Rekord aus dem Jahre 1830 beläuft sich
auf 2117 Schläge für einen Ballwechsel zwischen Mitgliedern der Somerset-Familie.
Das heutige Spiel verdankt seinen Namen dem englischen Landsitz des ""Duke of
Beaufort"" aus der Grafschaft Gloucestershire. Auf diesem Landsitz mit dem Namen
""Badminton"" wurde 1872 das von dem britischen Kolonialoffizier aus Indien
mitgebrachte und als ""Poona"" bezeichnete Spiel vorgestellt. 1893 wurde in
England der erste Badmintonverband gegründet, und schon 1899 fanden die ersten
""All England Championships"" statt, die heutzutage unter Badmintonanhängern den
gleichen Stellenwert haben wie das Turnier von Wimbledon für die Tennisfreunde.
Der neue Sport erfreute sich großer Beliebtheit. Schwierigkeiten bereitete es
nur, geeignete Sportstätten zu finden. Es musste oft an ungewöhnlichen Orten
gespielt werden, denn die einzigen uneingeschränkt geeigneten Räumlichkeiten zu
dieser Zeit waren Kirchen. Das hohe Mittelschiff einer Kirche bot dem Federball
freie Flugbahn, und die Kirchenbänke dienten den Zuschauern als Logenplätze.
Allgemeines:
Badminton ist ein Rückschlagspiel für zwei Spieler (Einzel) oder vier Spieler
(Doppel). Ziel des Spieles ist es, den Ball so über das Netz in die gegnerische
Feldhälfte zu schlagen, dass der Gegner ihn nicht regelgerecht zurückschlagen
kann. Das aus dem Freizeitbereich bekannte ""Federballspiel"", mit dem es
manchmal verwechselt wird, hat dagegen möglichst lange Ballwechsel zum Ziel.
Badminton hat gewisse Ähnlichkeit mit Tennis, unterscheidet sich davon jedoch in
grundlegenden, spieltechnischen und taktischen Aspekten. Das Badmintonspielfeld
ist im Gegensatz zum Tennisfeld vergleichsweise klein. Ein Badmintonschläger ist
wesentlich leichter als ein Tennisschläger. Der Spielball (""Federball"") darf
den Boden nicht berühren. Er ist mit einem Federkranz bestückt, wodurch er seine
besonderen Flugeigenschaften erhält. Badminton stellt hohe Ansprüche an Reflexe,
Grundschnelligkeit und Kondition und erfordert weiterhin für ein gutes Spiel
Konzentrationsfähigkeit, Spielwitz und taktisches Geschick. Lange Ballwechsel
und eine Spieldauer ohne echte Pausen fordern eine gut entwickelte Ausdauer. Die
Tatsache, dass durch den leichten Schläger Änderungen in der Schlagrichtung ohne
deutliche Ausholbewegungen zu erreichen sind, macht Badminton zu einem extrem
raffinierten und täuschungsreichen Spiel. Dem schnellen Angriffsspiel ist nur
durch gute Reflexe und sehr bewegliche Laufarbeit zu begegnen. Der Wechsel
zwischen hart geschlagenen Angriffsbällen, angetäuschten Finten sowie präzisem,
gefühlvollem Spiel am Netz ist es, was die Faszination von Badminton ausmacht.
Als Fehler gilt es unter anderem, wenn der Ball das Netz nicht überfliegt oder
Boden/Wand außerhalb des Spielfeldes und in den meisten Fällen auch die Decke
(Ausnahmen sind Sonderregelungen bei Hallen, die aufgrund ihrer Höhe nicht
uneingeschränkt bespielbar sind) berührt, oder wenn Spieler bzw. Schläger das
Netz berühren. Im Gegensatz zu den meisten anderen Rückschlagspielen wird bei
Badminton auch dann weitergespielt, wenn der Ball beim Aufschlag das Netz
berührt, solange er danach seinen Weg weiter in das Aufschlagfeld des Gegners
fortsetzt.

In der Regel wird Badminton in der Halle gespielt, da schon leichte
Luftbewegungen den Ball stark beeinflussen können. Die Halle muss dabei eine
Mindesthöhe von 5 m aufweisen. Üblicherweise gilt es als Fehler, wenn der Ball
während des Spiels die Decke berührt, jedoch wird bei Deckenberührung beim
Aufschlag oder bei Berühren von herunterhängenden Teilen (z. B. der
Deckenkonstruktion) auf Wiederholung entschieden. Erst ab 9m Deckenhöhe ist eine
Halle uneingeschränkt bespielbar und damit jede Deckenberührung ein Fehler.
Das Spielfeld ist dem des Tennis sehr ähnlich, ist allerdings mit 13,40 m Länge
und 6,10 m Breite deutlich kleiner. Das Netz ist nach den Regeln so zu spannen,
dass die Netzhöhe an den Pfosten 1,55 m und in der Netzmitte 1,524 m beträgt.
Die Linien sind 4 cm breit und Teil des Spielfeldes, das sie begrenzen.
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